Vortrag von Kerem Schamberger, Kommunikationswissenschaftler und Mitarbeiter des Instituts für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München e.V. (ISW)

Datum: Montag, 7.5.18
Beginn: 20 Uhr
Ort: Johanniscafé Dorfen
Veranstalter: Forum Links, AG International

Im Januar 2018 marschierten türkische Truppen zur angeblichen „Terroristenbekämpfung“ in Nordsyrien ein. Mit dabei: Schweres Kriegsgerät aus Deutschland und islamistische Söldner. Die dort seit 2011 errichteten Autonomiegebiete (kurdisch „Rojava“) waren Erdogan und seiner nationalistischen AKP/MHP-Regierung ein Dorn im Auge. Je länger der völkerrechtswidrige Angriff dauert, umso klarer wird das Ziel des Feldzugs: Die „Türkisierung“ der kurdisch geprägten Kantone Efrîn, Kobanê und Cizîrê und ihre Eingliederung in den türkischen Herrschaftsbereich.

Kerem Schamberger bereist regelmässig Kurdistan und war kürzlich in Rojava. Er berichtet vom schwierigen Leben der Menschen dort und wie sie ihr mühevoll errichtetes Projekt einer egalitären, multi-ethnischen Gesellschaft mit Gleichberechtigung von Mann und Frau gegen die türkischen Aggressoren verteidigen.

 

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