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Der Oktopus, was soll das denn?

Der Oktopus, in erster Linie ein Tier, hier aber handelt es sich um ein neues Projekt, das in Papierform erscheint.

Der Oktopus, vielarmig wie er ist, bewohnt und untersucht gesellschaftliche Abgründe und Untiefen. Die vielen Arme führen alle ein unabhängiges Eigenleben und haben sogar jedere ein eigenes Gehirn, doch arbeiten alle in einer Gesamtbewegung zusammen.

Der Oktopus verhält sich nämlich gegenüber dem gewohnten System von Über-und Unterordnung eher anarchisch. Dazu möchte er auf keinen Fall über den Dingen stehen, sondern will sie von drinnen betrachten, erleben, untersuchen. Die humanistische Einstellung des Oktopus ist kein Geheimnis. Er sieht sich jedoch nicht als Besitzer der Wahrheit. Er möchte ein Blatt für Gedanken, Austausch und Vernetzung sein.

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Unsere nächsten Veranstaltungen

10.10.19: Anna, ich hab Angst um dich

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir die Doku "Anna, ich hab Angst um dich" von Josef Pröll. Der Regisseur ist anwesend und steht nach dem Film für Fragen zur Verfügung.

Ein Film über das Leben der Familie Pröll aus Augsburg.
Ein Film über Widerstand, Zivilcourage, Liebe, Leid, Solidarität und Freundschaft.

Gezeigt wird vor allem das Leben von Anna Pröll. Sie leistete während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand und war deswegen insgesamt viereinhalb Jahre inhaftiert.

Mit ihrem Sohn Josef hat Anna 35 Stunden vor der Kamera über ihr Leben und die Geschichte ihrer Familie und ihrer Freunde aus dem Widerstand gesprochen. Josef Pröll hat daraus ein 80-minütiges Filmdokument erstellt, Anna Prölls Vermächtnis an die Nachwelt.

Anna Pröll ist 2006 in Augsburg verstorben.

„Ich möchte, dass die Kinder ohne Angst vor der Zukunft aufwachsen können. 
Nie mehr sollen Menschen Krieg oder Faschismus erleiden müssen.“

https://www.anna-film.de/

Datum: Donnerstag, 10.10.19
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-