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Der Oktopus, was soll das denn?

Der Oktopus, in erster Linie ein Tier, hier aber handelt es sich um ein neues Projekt, das in Papierform erscheint.

Der Oktopus, vielarmig wie er ist, bewohnt und untersucht gesellschaftliche Abgründe und Untiefen. Die vielen Arme führen alle ein unabhängiges Eigenleben und haben sogar jedere ein eigenes Gehirn, doch arbeiten alle in einer Gesamtbewegung zusammen.

Der Oktopus verhält sich nämlich gegenüber dem gewohnten System von Über-und Unterordnung eher anarchisch. Dazu möchte er auf keinen Fall über den Dingen stehen, sondern will sie von drinnen betrachten, erleben, untersuchen. Die humanistische Einstellung des Oktopus ist kein Geheimnis. Er sieht sich jedoch nicht als Besitzer der Wahrheit. Er möchte ein Blatt für Gedanken, Austausch und Vernetzung sein.

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9.1.20: Streik

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Spielfilm "Streik" von Stéphane Brizé.

Inhalt: Im südfranzösischen Agen droht dem Werk der Perrin-Industrie, dem einzigen größeren Unternehmen der Region, die Schließung. Obwohl die gut tausend MitarbeiterInnen schon Zugeständnisse bei Lohn und Arbeitszeiten gemacht hatten, um ihre Jobs zu erhalten, und trotz Rekordgewinnenen in der letzten Bilanz, will die Firma, die inzwischen einem deutschen Konzern gehört, das Werk dicht machen. Gemeinsam und solidarisch wollen die ArbeiterInnen gegen die Schließung des Werks protestieren. Der altgediente Gewerkschafter Laurent Amédéo führt den Streik an. Doch die Verhandlungen dauern an und schon bald wird der Ton rauer. Es entspinnt sich ein nervenzehrender Existenzkampf, der auch unter der heftig kämpfenden Arbeiterschaft zu Auseinandersetzung führt.

Vor dem Film gibt es wie immer eine kurze Einführung und danach eine Filmbesprechung.

Datum: Donnerstag, 9.1.20
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

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Mo. 16.12.19, 19:30 FZ ... Interesse?