Neu im Blog

Offener Brief an den TSV Erding

An die Verantwortlichen und Mitglieder des TSV Erding 1862 e.V.

Wie der Lokalpresse zu entnehmen war, fand Mitte Januar in der vereinseigenen Gaststätte „Am Schwimmbad“ eine Versammlung der rechten Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) statt, bei der u.a. ein Kreisverband gegründet wurde.
Gegenwärtig macht die AfD Werbung für eine erneute Parteiveranstaltung im Vereinsheim des TSV: Am 10.2.18 soll der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron in der TSV-Gaststätte sprechen.
Dazu prangt am Haupteingang zum Vereinsheim in Augenhöhe ein AfD-Aufkleber mit der Aufschrift „Wir lieben Deutschland – Alternative für Deutschland“ (gesehen und fotografiert am 1.2.18).

Die AfD ist eine junge Partei mit sehr alten Vorstellungen. Wer sich über ihre Programmatik, ihre Praxis und ihr Personal informiert hat, weiß, dass die Partei nationalistische Positionen vertritt, große Schnittmengen mit rassistischen Initiativen und Bewegungen wie etwa PEGIDA hat und in ihren Reihen viele Faschisten und Rechtsradikale wirken. Andere rechte bis nazistische Organisationen pflegen enge Kontakte zu ihren Gesinnungsgenossen in der AfD und schätzen die zuverlässige Zusammenarbeit.

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Unsere nächsten Veranstaltungen

13.9.18: Es geht durch die Welt ein Geflüster

In der Reihe "Der politische Film" zeigen wir den Dokumentarfilm "Es geht durch die Welt ein Geflüster". Regisseurin Ulrike Bez ist bei der Vorführung anwesend.

Datum: Donnerstag, 13.9.18
Beginn: 20:00
Ort: Kinocafé Taufkirchen
UKB: € 5.-

Zwischen dem 7. November 1918 und dem 1. Mai 1919 ändert sich das politische Gesicht Baierns vollständig: In München, dem Hauptschauplatz der Revolution wird die Monarchie gestürzt. In der Nacht zum 8. November ruft Kurt Eisner den Freistaat Baiern aus und wird erster Ministerpräsident: In der Folge kämpfen revolutionäre und reaktionäre Kräfte ein halbes Jahr lang mit allen Mitteln um die Macht. Der Dokumentarfilm „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ entstand zum 70. Jahrestag der Münchner Revolution und Räterepublik im Jahr 1988/89, die sich dieses Jahr zum 100. Mal jährt. Er verwebt zeitgeschichtliche Film -und Fotodokumente und Interviews. Zu Wort kommen die damals bereits hochbetagten ZeitzeugInnen: Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten wie Centa Herker, Hugo Jakusch und Helmut Lichtinger.

Vor dem Film gibt es eine Einführung und danach ein Gespräch mit der Regisseurin Ulrike Bez.